Unicef: "Kraftanstrengung von allen, um Kindersterblichkeit weiter zu senken"

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AUTOR/IN
Florian Rudolph

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Die Vereinten Nationen beklagen eine weltweit immer noch hohe Sterblichkeit von Kindern und jungen Menschen. Nach UN-Schätzungen sind 2021 rund fünf Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag gestorben. Grund dafür sei fast immer schlechte Gesundheitsversorgung von Mutter oder Kind. Christine Kahmann, Sprecherin von Unicef Deutschland, fordert deshalb eine "Kraftanstrengung von allen". Es sei wichtig, dass die Länder mit hoher Kindersterblichkeit mehr in die Gesundheitsversorgung investierten, aber auch Länder wie Deutschland müssten den Zugang zu elementarer Gesundheitsversorgung unterstützen. In Ländern wie Afghanistan fehle es auch in Kliniken an lebenswichtigen Medikamenten. Auch wenn sich in den letzten 20 Jahren die weltweite Kindersterblichkeit halbiert habe, gebe es noch viel zu tun. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph beschreibt die Unicef-Sprecherin die wichtigsten Ansatzpunkte, um Kindersterblichkeit weiter zu senken und die Ziele der Vereinten Nationen in diesem Bereich.

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Florian Rudolph