Tödliche Gefahr im Straßenverkehr: Wie das Fahrradfahren für Kinder sicherer werden kann

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AUTOR/IN
Christian Rönspies

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Mehr als 370 Fahrradfahrer sind in Deutschland im vergangenen Jahr tödlich verunglückt. Für Kinder ist es auf dem Fahrrad im Straßenverkehr besonders gefährlich - darauf weist "Kidical Mass" hin, ein deutschlandweites Aktionsbündnis, das sich dafür einsetzt, dass Kinder sicher und eigenständig mit dem Fahrrad in den Städten unterwegs sein können.
Kristina Schaum aus dem Mannheimer Organisationsteam kritisiert, dass zu wenig sichere Fahrradwege vorhanden seien. Kinder müssten also zu häufig auf der Straße unterwegs sein. Klar abgetrennte Fahrradwege seien deshalb eine gute Möglichkeit für mehr Sicherheit - aber nicht genug: auch die Höchstgeschwindigkeit in Städten müsse verringert werden. "Kidical Mass setzt sich dafür ein, dass innerorts Tempo 30 gilt. Denn wenn man langsamer fährt, hat man erstens nicht den Zeitdruck, weil man gar nicht erwartet, so schnell voranzukommen. Und zweitens kann man einfach viel besser auf Situationen reagieren."
Wie ansonsten die Sicherheit von Kindern, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, verbessert werden kann, erläutert Kristina Schaum im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies.

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Christian Rönspies