Tierschutzpartei will im Europaparlament kräftig mitmischen

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Bernhard Seiler
Bernhard Seiler steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
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Michael Paufler

Große Gewinner bei der Europawahl waren neben den rechten auch die kleinen Parteien. Eine von ihnen ist die Partei Mensch, Umwelt, Tierschutz. Immerhin 1,4 Prozent der deutschen Wählerstimmen sind an die Tierschutzpartei gegangen. Das sind in etwa 570.000 Wähler. Spitzenkandidat Sebastian Everding sitzt bald im Europaparlament.

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"Unsere Wählerschaft resultiert aus Menschen, die im Bereich Tierschutz, Tierrechte, aber auch Veganismus aktiv sind", sagte Everding in SWR Aktuell. Auch aus der Klimabewegung und der Friedenspolitik habe man Stimmen hinzugewonnen.

Erste Gespräche mit Fraktionen

Derzeit liefen erste Gespräche "mit den Fraktionen, denen wir uns anschließen." Zudem gehe es um die Verteilung der Ausschüsse:

Wir hoffen auf einen Sitz im Ausschuss für Agrar- und auch darauf, in den Ausschuss für Umweltfragen zu kommen. Von dort aus wollen wir aktiv europäische Politik mitgestalten.

Wie sich der neu gewählte Politiker fühlt und mit wem er in Brüssel kooperieren möchte, das hat Everding SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler erzählt.