Terror-Gefahr: Union kritisiert mangelnde Befugnisse für Ermittlungsbehörden

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AUTOR/IN
Andreas Herrler

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Die Anti-Terror-Razzia am Wochenende in Castrop-Rauxel in Nordrhein-Westfalen hat den einen oder anderen zusammenzucken lassen: Die Polizei hat einen 32 Jahre alten Iraner festgenommen. Gegen ihn und seinen 25 Jahre alten Bruder gibt es den Vorwurf, einen islamistischen Anschlag geplant zu haben - mit biologischen Waffen. Die Ermittlungsbehörden sprechen von Rizin und von Cyanid. Bei der Wohnungsdurchsuchung in Castrop-Rauxel wurden allerdings keine Hinweise auf diese beiden Chemikalien gefunden. Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestags-Fraktion, Alexander Throm, kritisiert, dass solche Hinweise in der Regel aus dem Ausland kämen, wie in diesem Fall wohl von einem befreundeten Nachrichtendienst. Das zeige, dass deutsche Behörden nicht die nötigen Befugnisse hätten.

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