Taubenplage: Warum man in Koblenz und Neuwied den Tieren die Eier klaut

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Interview
Sebastian Felser
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Moritz Braun
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Ein Bürgerentscheid im hessischen Limburg sorgt für Aufruhr, es geht um das Töten von Tauben. Die Stadtverordnetenversammlung Limburg hatte nämlich dafür gestimmt, die Taubenpopulation der Stadt durch das Einfangen und teilweise Töten der gefangenen Tiere durch Genickbruch zu verringern. Dagegen gab es Protest, der zum Bürgerentscheid führte. Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent hat gesagt: Ja, macht das! Tötet die Tauben. Limburg geht also den vielleicht radikalsten Weg, das Problem mit den Tauben haben aber viele Kommunen.

Koblenz und Neuwied gehen anderen Weg

Einen weniger radikalen Ansatz verfolgen die Städte Koblenz und Neuwied. Dort werden die Eier von Tauben eingesammelt und ersetzt, damit nicht noch mehr Tiere schlüpfen. Verantwortlich dafür ist Nicole Merzbach, sie ist eine der Vorsitzenden der Stadttaubenhilfe Koblenz/Neuwied. Im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser hat sie erklärt, wie die Kontrolle der Taubenpopulation funktioniert.