Stolpersteine gegen das Vergessen: Was der 9. November für die deutsche Geschichte bedeutet

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Der 9. November ist für Deutschland aus vielen Gründen ein besonderes Datum. 1989 fiel die Berliner Mauer, das war ein Grund zur Freude. 1938 dagegen zerstörten die Nazis mehr als 1.400 Synagogen, etwa 7.500 jüdische Geschäfte wurden geplündert, mehr als 1.300 Menschen starben.
An die Reichspogromnacht, die der Auftakt der systematischen Juden-Vernichtung war, erinnern mehr als 85.000 Stolpersteine in ganz Deutschland. Verlegt haben sie der Künstler Gunter Demnig und sein Team. Seit knapp 30 Jahren kämpft er gegen das Vergessen. Die meisten Anfragen für neue Stolpersteine kämen aus Israel, Nord- und Südamerika sowie aus Südafrika, sagt der Künstler. Seine Initiative halte er für wichtig, da Antisemitismus in Deutschland und Europa ein großes Problem sei.
Warum Gunter Demnig dafür ist, dass der 9. November in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag wird, erzählt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.

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