Steuern: Höherer Pauschbetrag oder Strukturreform?

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Autor/in
Ulrike Alex

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Zu kompliziert, zu zeitintensiv, zu viel Bürokratie - die Steuererklärung macht sowohl den Menschen als auch dem Staat reichlich Arbeit. Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) schlägt deshalb vor, den Arbeitnehmer-Pauschbetrag auf 1.500 Euro zu erhöhen, damit weniger Steuerzahlerinnen und -zahler ihrer Nachweispflicht nachkommen müssen. In der Theorie also weniger Aufwand für alle. Grundsätzlich keine schlechte Idee, findet auch der Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler und baden-württembergische Landesvorsitzende, Eike Möller. Nur: "Man darf sich nicht zu viel von diesem Vorschlag versprechen: Denn es wird so sein, dass nach wie vor sehr, sehr viele Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgeben werden." Vielmehr wünscht sich der Steuerexperte eine grundsätzliche Diskussion über eine Steuerstrukturreform. Ist das also die Rückkehr von Friedrich Merz’ Steuererklärung auf dem Bierdeckel? Dazu die Meinung von Eike Möller im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.

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