Start der Produktion von E-Lkw bei Daimler: Wo können Elektro-Laster schon jetzt eingesetzt werden?

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Der Daimler-Konzern hat in Wörth im Kreis Germersheim mit der Serienproduktion seines Elektro-Lasters "eActros" begonnen. Der E-Lkw hat je nach Version drei oder vier Batteriepakete an Bord. Er kommt damit auf eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Matthias Rathmann, Chefredakteur der Zeitschrift "Lastauto Omnibus", geht davon aus, dass Daimler im kommenden Jahr eine dreistellige Anzahl der E-Lkw bauen wird. Beweisen könnten sich elektrisch angetriebene Laster vor allem "bei der Distribution von Lebensmitteln auf der letzten Meile - also bei der Belieferung von Supermärkten." Bei solchen Fahrten gebe es keine Probleme mit der Reichweite. Hinzukomme eine enorme Verringerung des Lärms, weil E-Lkw weniger Krach verursachten.
Im Güterfernverkehr sieht der Fachjournalist allerdings noch einige Schwierigkeiten. Dazu gehörten die Reichweite und das noch nicht vorhandene Netz an Ladesäulen für elektrische Laster. Er empfiehlt deshalb, auch Lkw mit Brennstoffzelle und Oberleitungs-Laster weiter zu testen.
Warum Daimler gerade jetzt mit der Serienproduktion des Elektro-Lasters "eActros" begonnen hat, erläutert der Experte im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser.

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