Spezialistin für Krebs-Prävention: Nichtrauchen muss cool und Rauchen uncool sein

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Der Anteil der Raucherinnen und Raucher in Deutschland ist seit Ende 2019 von rund 26 Prozent auf 33 Prozent gestiegen - so das Ergebnis einer Langzeitstudie der Uni Düsseldorf. Für Katrin Schaller, die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, kommt das nicht überraschend. "Rauchen ist häufig eine Methode, um Stress zu bewältigen", sagte sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph. "Stress, etwa durch Angst um den Arbeitsplatz oder bei schweren Covid-Verläufen im persönlichen Umfeld". Schaller wirft der deutschen Politik vor, zu wenig gegen das Rauchen zu tun. Kampagnen reichten nicht aus - die Verhältnisse müssten sich grundlegend ändern, dahingehend, "dass Nichtrauchen cool und Rauchen uncool ist". Was die Krebs-Spezialistin der Politik im Detail vorschlägt, hören Sie im Interview.

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