SPD-Außenpolitiker: Mit einem NATO-Beitritt Finnlands erreicht Putin das Gegenteil seines eigentlichen Ziels

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Finnlands Staatsführung hat sich am Vormittag offiziell für einen unverzüglichen NATO-Beitritt ausgesprochen. Das ist eine Konsequenz des russischen Angriffs auf die Ukraine. Michael Roth, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, geht davon aus, dass diese Ankündigung Russlands Präsident Wladimir Putin "in den Ohren klingelt."

Weiter sagte der SPD-Politiker, Putins Hauptziel sei es, die NATO zu schwächen und zurückzudrängen. "Jetzt bekommt er unmittelbar an seiner Grenze, die 1.400 Kilometer lang ist, einen neuen NATO-Partner." Damit werde nochmal deutlich, wie viel Angst und Schrecken Putin verbreitet habe – auch bei Ländern, die nicht im Verdacht stünden, militaristisch zu sein oder Russland zu hassen.

Warum sich jetzt auch nochmal die Außenminister der G7-Staaten mit dem Ukraine-Krieg befassen und was von diesem Treffen zu erwarten ist, sagt Roth im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Marie Gediehn.

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