Seit einem Jahr Gegenpol zum "Behörden-Deutsch": Mit Leichter Sprache besser leben

STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (3,5 MB | MP3)

Das Angebot von Behörden-Texten in so genannter Leichter Sprache sollte auf andere Bereiche ausgeweitet werden. Das fordert Katrin Saalbach von der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Vanja Weingart sagte Saalbach, an den Rückmeldungen, die ihre Organisation bekomme, zeige sich, dass großer Bedarf bestehe. Auch sie selbst wünsche sich manchmal verständlichere "Übersetzungen"; zum Beispiel für Beipackzettel von Medikamenten.
Seit einem Jahr sind Behörden verpflichtet, ihre Mitteilungen auch in Leichter Sprache anzubieten - für Menschen mit geistigen Behinderungen, mit Einschränkungen beim Hören oder Sehen, für Demenzkranke oder Menschen, die nicht so gut Deutsch können. Der Gesetzgeber möchte ihnen auf diese Art ermöglichen, ihr Leben besser selbst zu gestalten. Nach Angaben von Katrin Saalbach ist Leichte Sprache ein geschützter Begriff und folgt festgelegten Regeln.

STAND
AUTOR/IN