Salzsäure, Chlorgas und Glas: Nach Vulkanausbruch auf La Palma fließt Lava ins Meer

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AUTOR/IN
Bernhard Seiler

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Nach dem Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma hat die Lava das Meer erreicht. Experten sind in großer Sorge. Der Geophysiker Joachim Ritter vom Karlsruher Institut für Technologie hat in SWR Aktuell auf die vielfältigen Gefahren hingewiesen, die entstehen, wenn mehr als 1000 Grad heißes, flüssiges Gestein mit Wasser in Berührung kommt: "Das ist eine Art kleine Wasserdampfexplosion. Zusätzlich haben wir noch chemische Reaktionen. Dadurch werden giftige Substanzen erzeugt." Unter anderem bilden sich Chlordämpfe und Salzsäuren. Außerdem gelangen kleinste Glaspartikel in die Luft, die die Lunge schädigen, wenn sie eingeatmet werden. Wie sich die Lage auf der Urlaubsinsel nach dem Ausbruch des Vulkans im Naturpark Cumbre Vieja weiter entwickelt, darüber hat der Vulkanologe mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler gesprochen.

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