Russische Eskalation: SPD will Kurs halten und trotzdem nicht mehr Waffen an die Ukraine liefern

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AUTOR/IN
Christian Hauck

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Das russische Regime will in den besetzten Gebieten im Osten und Süden der Ukraine so schnell wie möglich Fakten schaffen. Schon morgen sollen dort sogenannte "Volksabstimmungen" beginnen. Das Ergebnis dieser Schein-Referenden steht schon vorher fest: Die pro-russischen Kräfte werden aller Wahrscheinlichkeit nach erklären, dass sie der russischen Föderation beitreten möchten. Präsident Wladimir Putin hat passend dazu in seiner Fernsehansprache gesagt, er werde russisches Territorium mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln – also auch den 300.000 zusätzlichen Kräften nach der Teilmobilmachung – verteidigen. Putins Aussagen sind Wasser auf die Mühlen derjenigen, die davor warnen, der Ukraine mehr schwere Waffen oder gar Kampfpanzer zu liefern. So sieht das auch Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Christian Hauck argumentiert er dafür, Kurs zu halten und nicht, wie die Union das fordert, die Waffenlieferungen jetzt auszuweiten.

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Christian Hauck