Risiken und Nebenwirkungen: Wie die Corona-Krise die Psyche der Kinder kaputtmacht

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Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Unter den Einschränkungen leiden Kinder und Jugendliche besonders, sagt Benedikt Waldherr, Vorsitzender des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten. Nach dem zweiten Lockdown hätten mehr als 30 Prozent psychische Probleme. Man merke das an erhöhtem Nachfragebedarf in den Praxen. Die Wartelisten würden anschwellen. Als Grund nennt Waldherr, dass Kinder und Jugendliche in der Pandemie ihre sozialen Kontakte und ihr stabilisierendes Umfeld verloren hätten. "Die Zeit vor dem Computer geht massiv in die Höhe. Die Bewegungszeit und das freie Spiel werden weniger." Konsequenzen seien zunehmende Belastungsstörungen wie Übergewicht und die Tendenz, dass Kinder und Jugendliche sich zurückzuziehen würden. Welche Forderungen der Diplom-Psychologe an die Politik hat, erläutert er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll.

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