Politikwissenschaftlerin über Fridays for Future: "Eine Protest-Bewegung muss nerven!"

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Der Erfolg der weltweiten "Fridays for Future"-Bewegung ist kein Zufall. Protestforscherin Julia Zilles von der Uni Göttingen findet, die Aktivisten hätten strategisch einiges richtig gemacht: "Zum einen haben sie ein Thema besetzt, das bisher nicht ausreichend bearbeitet wurde. Zum anderen haben sie es geschafft, durch die Protestform des wöchentlichen Streikens eine dauerhafte Mobilisierung herzustellen." Auch dass inzwischen mancher Klimaschutzbefürworter von Fridays for Future genervt sei, spreche eher für als gegen die Bewegung, hat Zilles im Gespräch mit SWR Aktuell Moderator Stefan Eich erklärt.

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