Gefahren für geflüchtete Frauen und Kinder: Warnung vor Menschenhändlern

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AUTOR/IN
Florian Rudolph

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Etwa zwei Millionen Menschen sind inzwischen vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet – die meisten von ihnen Frauen und Kinder oder Jugendliche. "Unter den vermeintlichen Helferinnen und Helfern sind auch Menschenhändler, das heißt Zuhälter oder Lockvögel, (…) um Mädchen oder junge Frauen und deren Familien in die Menschenhandelskreisläufe, also Prostitution hier in Deutschland zu locken", warnt Inge Bell, die stellvertretende Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes. Im Gespräch mit SWR Aktuell appelliert sie deshalb auch an die Wachsamkeit der anderen Helfer, sei es von Hilfsorganisationen oder Privatpersonen. Das funktioniere schon gut, am Berliner Hauptbahnhof seien deswegen von der Polizei bereits Platzverweise ausgesprochen worden. Terre des Femmes fordert deshalb, dass Helfende und Hilfsangebote zentral registriert werden. Wie Menschen auf der Flucht jetzt schon vor den Gefahren durch Menschenhändler gewarnt werden, erklärt Bell im Gespräch.

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