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Die vom Bundeskabinett beschlossene Pflegereform soll den Pflegekräften mehr Geld bringen. Laut Berechnungen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ist eine Lohnsteigerung von bis zu 300 Euro im Monat drin. "Das ist ein wunderbares Signal", freut sich Thomas Kunczik, Geschäftsführer beim Deutschen Berufsverband für Altenpflege (DBVA). Aber der finanzielle Aspekt sei nur ein Teil der Problematik. "Zu denken, dass man mit Geld alles lösen kann, ist der falsche Ansatz." Pflegerinnen und Pfleger litten im Moment unter der extremen Personalnot. In vielen Städten würden sich die Einrichtungen das Personal gegenseitig abwerben. "Der Markt ist leer." Für die Pflegekräfte bedeute die dünne Personaldecke, dass sie immer wieder einspringen müssten und oft auch an Feiertagen nicht zu Hause bei ihrer Familie sein könnten. Warum die meisten Pflegerinnen und Pfleger trotzdem ihren Beruf lieben, erzählt der DBVA-Geschäftsführer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll.

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