Neues Satelliten-System der EU: Wie Mobilfunkmasten im Weltall

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AUTOR/IN
Christian Rönspies

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Mit einem neuen Satellitenverbund will die EU Bürgern und Unternehmen künftig eine bessere Kommunikationsqualität bieten. Für das Projekt namens IRIS werden im EU-Haushalt 2,4 Milliarden Euro bereitgestellt. Aber warum braucht die EU nach Kopernikus und Galileo noch ein weiteres Satellitensystem? "Die beiden anderen sind für Klimaforschung und Erdbeobachtung beziehungsweise für Navigation", erklärte Björn Gütlich vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies. IRIS dagegen stehe eben für Kommunikation und Verbindungsfähigkeit. Gütlich verglich das neue System mit Mobilfunkmasten. "Mobilfunk und Glasfasernetze werden um eine Komponente aus der Höhe ergänzt". Hören Sie im Audio, in welchen Fällen IRIS zum Einsatz kommt - und möglicherweise sogar Leben retten kann.

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Christian Rönspies