Neue IT-Ausbildung in Heilbronn: Warum Baden-Württemberg von der "Programmierschule 42" profitieren wird

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AUTOR/IN
Arne Wiechern

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Der Digitalisierung gehört die Zukunft. IT-Expertinnen und -Experten werden überall händeringend gesucht. In Heilbronn eröffnet am Montagnachmittag die "Programmierschule 42". Das Besondere: Es gibt an der Schule keine Lehrer und Dozenten, keinen Frontalunterricht und auch keine Klassen, Alters- oder Zugangsbeschränkungen. Gearbeitet wird in Lerngruppen. Finanziert wird die Einrichtung durch Sponsoring und die Dieter Schwarz Stiftung.
Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) wird bei der Eröffnung dabei sein. Vorab sagte sie im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern, Ziel der Schule sei es, mehr junge Menschen für die IT-Branche zu gewinnen und sie durch einen anderen Zugang für digitale Berufe zu qualifizieren. "Es gibt dieses Konzept schon seit 2013. Es wurde in Frankreich gegründet und es ist unheimlich erfolgreich." Baden-Württemberg habe einen enormen Bedarf an Fachkräften im IT-Bereich und auch branchenübergreifend. Alle Produkte würden "smarter" werden. Künstliche Intelligenz spiele eine immer größere Rolle im Berufsalltag. "Jedes Angebot, zu qualifizieren, ist natürlich herzlich willkommen."
Warum dieses niedrigschwellige Angebot im Bereich des Programmierens erfolgversprechend ist, erläutert die Ministerin ebenfalls im SWR Aktuell-Gespräch.

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Arne Wiechern