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Outdoor-Apps erleichtern das Navigieren beim Wandern oder Biken. SWR-Wirtschaftsredakteur Lutz Heyser hat die bekanntesten getestet und im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern vorgestellt.

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Im Frühjahr zieht´s viele von uns wieder in die Natur, zum Wandern oder Biken. Damit das Outdoor-Abenteuer aber nicht im Nirgendwo endet, kann man Navigations-Apps nutzen. Die bieten detaillierte Karten, können Standorte bestimmen, Strecken messen und Routen vorschlagen. SWR-Wirtschaftsredakteur und Outdoor-Fan Lutz Heyser hat die bekanntesten Outdoor-Apps getestet und im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern vorgestellt.

Die wahrscheinlich bekannteste App, Komoot, hat seiner Meinung nach das beste Angebot und den besten Mix. Sie unterstützt sowohl beim Wandern und Joggen als auch beim Radfahren – egal, ob mit dem Rennrad oder mit dem Mountainbike. „Allerdings“, schränkt Heyser ein, „ist manchen die Komoot-App ein bisschen zu aufdringlich unterwegs – sie basiert ganz wesentlich auf dem Mitmach-Gedanken und deswegen wird man dann schon recht penetrant dazu aufgefordert, auch mal eigene Touren und Bilder zu teilen und zu veröffentlichen – das ist sicher nicht jedermanns Fall“. Als in dieser Hinsicht zurückhaltender bewertet Heyser die Wander-Apps Maps 3D PRO, Outdooractive oder auch Bergfex, wobei sich letztere – der Name sagt es schon - vor allem an Bergwanderer richtet.

Apps funktionieren auch ohne Netz

Outdoor-Apps funktionieren auch ohne Netz mit GPS, also Satelliten-Navigation. Dann müsse man sich aber im Vorfeld Offline-Karten – am besten großräumig - draufladen, empfiehlt Lutz Heyser. Sinnvoll sei es außerdem, immer einen Zusatz-Akku dabei zu haben, da die Outdoor-Apps recht viel Strom ziehen.

Erst testen - dann kaufen

Basisversionen gibt es bei den meisten Anbietern kostenlos. Komoot kostet als Vollversion für die ganze Welt 30 Euro. Andere wie Bergfex sind günstiger – 4 Euro, aber das dann jährlich im Abo. Lutz Heysers Tipp: „Erst einmal die kostenlosen Testversionen von vielleicht verschiedenen Anbietern ausprobieren, um zu schauen, welche gefällt mir am besten, mit welcher komme ich am besten klar“.

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