Nach der Hochwasser-Katastrophe in RLP: "Akutversorgung der Verletzten ist abgeschlossen"

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Etwas mehr als zwei Wochen ist es nun her, dass Sturzfluten Teile von Rheinland-Pfalz verwüstet haben. Besonders betroffen war das Ahrtal. Dort hatten die Wassermassen Häuser, Straßen, Schienen und Brücken zerstört. Die Behörden gehen von mindestens 134 Toten aus.
Inzwischen habe man die Lage im Griff, sagt Christian Görg, Regionalvorstand der Johanniter-Unfallhilfe Mittelrhein. "Die Notstruktur der Krankenversorgung ist von uns aufgebaut. Die Akutversorgung der Verletzten aus dem Katastrophenereignis ist abgeschlossen." Eine große Hilfe sei, dass die Johanniter aus Niedersachsen ein mobiles Krankenhaus ins Katastrophengebiet verlegt hätten. "Die Kapazitäten waren ausgeschöpft oder gar nicht mehr vorhanden." Jetzt würde alles versucht, um auch die Menschen in noch schwer zugänglichen Orten im Ahrtal zu erreichen. Dazu seien die Hilfskräfte mit einem geländegängigen Rettungsfahrzeug unterwegs.
Wie hoch Christian Görg von der Johanniter-Unfallhilfe die Seuchengefahr einschätzt und was er der Bevölkerung empfiehlt, sagt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern.

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