Nach der Europameisterschaft in England: "Die Frauen können richtig gut Fußball spielen"

STAND
AUTOR/IN
Jonathan Hadem

Audio herunterladen (2,9 MB | MP3)

Für den Titel als Europameisterinnen hat es nicht gereicht. Am Ende landete das deutsche Team nach der 1:2-Niederlage gegen England auf Platz zwei. Trotzdem hätten die deutschen Spielerinnen in diesem Turnier die beste Werbung für ihren Sport gemacht, sagt Silke Rottenberg, zweimalige Fußball-Weltmeisterin. "Es war ein sehr schön anzusehender Fußball." Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg habe mit Leidenschaft und Kampfgeist überzeugt. "Auf dem Platz hat man gesehen, dass die Frauen richtig gut Fußball spielen können." Sie hoffe, dass Kapitänin Alexandra Popp oder Torfrau Merle Frohms bei vielen jungen Mädchen die Lust aufs Fußballspielen geweckt hätten. An die Medien appellierte Silke Rottenberg, auch weiterhin über Frauenfußball zu berichten. "Lippenbekenntnisse kann keiner gebrauchen. Es muss jetzt die Nachhaltigkeit geben und dass auch die Sponsoren sagen: Das ist meine Marke."
Warum Kapitänin Alexandra Popp, die gestern im Finale aufgrund einer Verletzung nicht spielen konnte, dem deutschen Team mental sehr gefehlt hat, erläutert die zweimalige Fußball-Weltmeisterin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

STAND
AUTOR/IN
Jonathan Hadem