Mangel an Intensiv-Betten: "Situationen, in denen kranke Kinder 100 Kilometer weit verlegt werden müssen"

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Ärzteverbände schlagen Alarm wegen Problemen auf Kinder- und Jugend-Intensivstationen - teils könne wegen Personalmangels nur noch die Hälfte dieser Betten genutzt werden. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, sagt, es sei die Regel, sechs oder sieben Kliniken durchzutelefonieren, um ein passendes Bett zu finden. "Da gibt es Situationen, in denen kranke Kinder 100 Kilometer weit, teils über Landesgrenzen hinweg, verlegt werden müssen", sagte Dötsch im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Christian Hauck. Für die Klinik-Kräfte sei es unglaublich unbefriedigend, wenn sie zu viele kleine Patienten gleichzeitig betreuen müssten - das widerspreche ihrem Anspruch auf bestmögliche Versorgung. Hören Sie im Interview, wo die Lage besonders dramatisch ist und was nach Ansicht von Medizinern getan werden müsste, um das Problem zu lösen.

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