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Die jüngsten Äußerungen des ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen zum angeblichen "Linksdrall“ des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben beim Deutschen Journalismus-Verband (DJV) für Verärgerung und Erstaunen gesorgt. Maaßen stelle Tatsachenbehauptungen auf, ohne diese belegen zu können. Dies sei weder eines ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten noch eines Politikers würdig, sagte der DJV-Vorsitzende Frank Überall im Gespräch mit SWR-Moderator Christian Hauck. Maaßen, der sich derzeit für ein CDU-Direktmandat in Thüringen bewirbt, hatte in einem Interview von angeblichen Verbindungen von "Tagesschau“-Mitarbeitern in die linksextreme Szene gesprochen und gefordert, die charakterliche Eignung der Betreffenden zu untersuchen.

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