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Weltweit wird in den sozialen Netzwerken gegen Rassismus in den USA protestiert. Unter #BlackLivesMatter und #BlackoutTuesday machen die Nutzer ihrem Unmut Luft, nachdem der Afroamerikaner George Floyd durch Polizeigewalt ums Leben gekommen ist. Die Politikwissenschaftlerin Marianne Kneuer von der Universität Hildesheim sieht den Erfolg des digitalen Protests darin, dass es sich um eine "niederschwellige" Form des Widerstands handelt. Das Posten, Teilen oder Liken von Protestnachrichten erfordere nicht viel Zeit und es brauche kein hohes Engagement, um sich im Netz solidarisch zu erklären. Allerdings gingen Aktionen in den sozialen Netzwerken fast immer einher mit Protesten in der realen Welt, sagte die Professorin vom Forschungsbereich Politik und Internet im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.

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