Kritik an Weltraum-Trips der Milliardäre: "CO2-Ausstoß von 400 bis 600 Transatlantik-Flügen"

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Im Rennen der drei Milliardäre hat Amazon-Gründer Jeff Bezos seinen ersten Flug ins Weltall absolviert. Das Shuttle "New Shepard" seiner Firma Blue Origin katapultierte ihn in eine Höhe von mehr als 100 Kilometern. Zuvor hatte der britische Milliardär Richard Branson einen Testflug ins All unternommen. Der dritte Milliardär, der Privatreisen ins Weltall anbieten will, ist Tesla-Chef Elon Musk. Sein Start steht noch aus.
"Mir hat der Atem gestockt, als ich das gehört habe", sagt die Nachhaltigkeits-Expertin Katarina Schickling. Ihr falle kein Grund ein, warum private Flüge ins All unter Klimagesichtspunkten in Ordnung sein würden. Das sprenge jede Dimension. Der CO2-Ausstoß könne kaum kompensiert werden. "Ein Raketenflug ins All entspricht etwa 400 bis 600 Transatlantik-Flügen."
Wie jeder Fluggast seinen CO2-Ausstoß beim Fliegen neutralisieren kann und warum dieser "Ablasshandel" nur eine Notlösung ist, erläutert die Nachhaltigkeitsexpertin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies.

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