Krise in Afghanistan: Diakonie fordert Verhandlungen mit den Taliban

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Der Wohlfahrtsverband der evangelischen Kirchen, die Diakonie Deutschland, hat zum Schutz verfolgter Menschen in Afghanistan aufgerufen. "Die müssen jetzt so schnell wie möglich da rausgebracht werden", sagte Diakonie-Präsident Lilie im SWR. Bedroht seien vor allem Menschen, die beispielsweise der Bundeswehr geholfen hätten; sie müssten schnell außer Landes gebracht werden.

Dabei lobte Lilie deutsche Bundesländer, die sich zur Aufnahme neuer afghanischer Flüchtlinge bereit erklärt haben. Das sei Deutschlands "verdammte Pflicht und Schuldigkeit nach diesem verheerenden Abgang des Westens aus Afghanistan", so der Diakonie-Präsident. Im Interview mit SWR Aktuell-Moderatorin Astrid Meisoll erklärte er außerdem, warum er Verhandlungen mit den radikal-islamischen Taliban für unverzichtbar hält.

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