100 Tage Bolsonaro – Schlechte Zeiten für den Amazonas

AUTOR/IN
Dauer

100 Tage ist der neue Präsident Brasiliens nun im Amt. Eine kurze Zeit - aber im Amazonasgebiet ist bereits ein deutlicher Bolsonaro-Effekt spürbar. Holzfäller, Sojabauern und Viehzüchter verstehen den Machtwechsel in Brasilia als Freibrief, um in den Urwald einzudringen. Dazu kommen illegale Goldschürfer. Sie graben die Flüsse um und verseuchen sie. Indigene Völker und Umweltschützer beklagen, dass die Agrargrenze, die Grenze zwischen unberührten Wäldern und Agrarland regelrecht überrannt wird. Bolsonaro hat die Behörden, die indigene Gebiete und Schutzzonen überwachen sollen, entmachtet. Zugleich steht er hinter großen Staudamm-, Straßen und Bergwerksprojekten. Die Abholzung des größten Regenwalds der Welt beschleunigt sich wieder. Ein SWR Aktuell Kontext von unserem Südamerika-Korrespondent Ivo Marusczyk.

AUTOR/IN
STAND