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Der Deutsche Kinderschutzbund fordert ein Wahlrecht ab 14 Jahren. Jugendlichen und jungen Erwachsenen müsse Vertrauen entgegengebracht werden, sagte Vizepräsidentin Sabine Andresen im SWR: „Jugendliche haben das Gefühl, das zeigen viele Umfragen, dass sich Politiker für sie überhaupt nicht interessieren.“ Es sei notwendig, ihnen zu zeigen: „Ihr seid wichtig!“ Eine neue Studie der FU Berlin zeige, dass Jugendliche durchaus politische Reife besäßen. „Der Kinderschutzbund argumentiert, dass 14-Jährige straf- und religionsmündig sind und dass sie vor diesem Hintergrund auch das Wahlrecht haben sollten,“ begründet Andresen die Altersgrenze. Sie bezeichnet es als „Riesenschritt“, Jugendlichen in diesem Alter das Wahlrecht zu geben. Darüber hinaus brauche es im Alltag insgesamt mehr Beteiligungsmöglichkeiten, auch von Kindern die jünger seien: „Und damit ist es auch längst noch nicht gut bestellt,“ das sagte die Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler.

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