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In Berlin beginnt am 4. März die ITB. Mit zehntausend Ausstellern aus 180 Ländern ist die Messe ausgebucht. Fast alle Aussteller kommen. Die Veranstalter sind aber auf alle Fälle vorbereitet.

Man habe sich von Experten beim Robert Koch Institut beraten lassen, wie die Ansteckungsgefahr gering gehalten werden kann, erklärt ITB-Pressesprecher Emmanuel Höger gegenüber SWR Aktuell. Die Messehallen sollen öfter als sonst üblich gereinigt werden. An vielen Stellen werde es die Möglichkeit geben, seine Hände zu desinfizieren.

„Es gibt keinen Grund, eine Messe nicht zu besuchen“, betont Höger. Eine Absage, wie die der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona, schließt der ITB-Pressesprecher aus.  Lediglich zwei chinesische Aussteller könnten wegen der Coronavisrus-Epidemie nicht nach Berlin kommen, gemessen an der Gesamtzahl der Teilnehmer seien das 0,0002 Prozent.

Mit weiteren Ansagen rechnen die Organisatoren der Berliner ITB nicht. Allerdings könnten Reisebeschränkungen in China noch dazu führen, dass der eine oder andere nicht nach Berlin kommen könne. Einige chinesische Aussteller ihre Stände mit Personal aus Europa bestücken.

Pressesprecher Höger räumt ein, dass es eine wegen des Coronavirus eine große Verunsicherung gebe. Das zeige sich an den vielen Nachfragen von Messeteilnehmern. Deshalb stehe man in engem Austausch mit dem Bundesgesundheitsministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Berliner Senat. „Wir sind gut vorbereitet“ verspricht ITB-Pressesprecher Höger.

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