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Max Haller, der erste Vorsitzende des baden-württembergischen DEHOGA-Landesverbands hat in SWR Aktuell mit scharfer Kritik auf Äußerungen des parlamentarische Staatssekretärs der CDU, Thomas Bareiß, reagiert. Bareiß hatte gegenüber der Schwäbischen Zeitung gesagt, wenn der gegenwärtige Shutdown über den November hinaus andauere, würden die Finanzhilfen für die Gastronomie aller Voraussicht nach nicht verlängert werden. Haller, der das Restaurant Schloss Waldburg bei Ravensburg betreibt, sprach von einem "Schlag ins Gesicht" für eine ganze Branche. Es könne nicht sein, "dass Herr Bareiß, der Staatssekretär für den Tourismus, der eigentlich uns vertreten sollte, solche Äußerungen von sich gibt." Bareiß könne nicht abschätzen, wie eine gastronomische Kalkulation aussehe. "Wir machen bestimmt 30 Prozent unseres Jahresumsatzes im Dezember. Dieser Monat hilft uns über den Winter. Der ernährt mich, meine Familie, meine Kinder und meine Mitarbeiter. Und jetzt kommt so eine Aussage: die 75 Prozent vom November, die müssen dann halt bis Januar genügen. Das geht gar nicht." Was unter diesen Umständen eine Verlängerung der Restaurantschließungen bedeuten würde, hat Max Haller im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem erläutert.

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