Kaufprämien für E-Autos sollen erhöht werden

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Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) will, dass der Staat den Kauf von E-Autos stärker fördert als bisher. Das Handelsblatt schreibt, dass es für Autos bis zu einem Kaufpreis von 40.000 Euro einen Zuschuss von 10.800 Euro geben soll. Bisher gibt es dafür 6.000 Euro. Autos mit einem Anschaffungspreis zwischen 40.000 und 60.000 Euro sollen mit 8.400 Euro gefördert werden statt mit den bisherigen 5.000 Euro. Außerdem soll die Kaufprämie für Elektro-Autos und Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle bis 2027 verlängert werden.

Der Autoexperte und Direktor des Car Center Automotive Research in Duisburg, Ferdinand Dudenhöffer, hält Prämien generell für sinnvoll. Allerdings würde er stärker differenzieren, welche Modelle mit den Prämien unterstützt werden. Seiner Meinung nach wäre es sehr gut nachvollziehbar, "wenn man sagt, ab einem bestimmten Preis wird keine Unterstützung mehr bezahlt. Wichtig ist, dass bei den kleinen und mittleren Fahrzeugen eine deutliche Entlastung kommt, denn das ist die Volksmotorisierung und die brauchen wir elektrisch."

Gerade im Bereich der Kleinwagen werden die Autofirmen in den kommenden Jahren deutlich mehr Modelle anbieten, glaubt der Fachmann. Welche Entwicklungen es in der Welt der Elektroautos aktuell sonst noch gibt und wann sich die Lieferzeiten voraussichtlich wieder verkürzen, sagt Dudenhöffer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

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