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Das deutsche Jugendinstitut lehnt zusätzliches Geld für jedes Kind als Corona-Hilfe ab. Familienökonomin Christina Boll sagte in SWR Aktuell, gerade Familien mit kleinem Einkommen steckten derzeit zwar in der Klemme. "Von einer Einmalzahlung von 300 Euro pro Kind halte ich aber nicht viel. Die könnte wie ein Strohfeuer verpuffen." Familien benötigten noch länger Geld. Man müsse ihnen deshalb eher systematisch helfen und engmaschig überprüfen, wie sie mit den Entschädigungszahlungen wie beispielsweise der Lohnfortzahlung auskämen. Familien bräuchten vor allem die Rückkehr in die Erwerbstätigkeit, um die Existenz sicherstellen zu können, außerdem offene Kitas und Schulen, sagte Boll im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.

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