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Keiner könne aktuell garantieren, dass Rechner in Wahllokalen ausreichend sicher sind, um sensible und kritische Wahldaten zu verarbeiten – das meint Johannes Obermaier, IT-Spezialist vom Fraunhofer Institut München. Die Gefahr bestehe theoretisch, dass Hacker abgegebene Stimmen löschen oder falsche Stimmen dazu mogeln. Das liege unter anderem daran, dass die Software Benutzerrechte nicht korrekt abfrage, so dass ein gewiefter Benutzer sich als Administrator ausgeben könnte. Auch per Netzwerk lasse sich die Wahlsoftware beeinflussen oder auf die Datenbank zugreifen, sagte Obermaier im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

(Anmerkung der Redaktion: Der Hersteller der Software ist die vote.IT GmbH mit dem Produkt "votemanager". Die AKDB vertreibt dieses Produkt unter dem Namen OK.VOTE in Bayern. Damit stellen wir eine Aussage des Interviewpartners Johannes Obermaier richtig.)

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