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"Der Ball liegt im Feld der USA", sagt Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Gespräch mit SWR2 Moderatorin Marie Gediehn. Heute beraten die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Großbritannien im Gespräch mit den USA über die Zukunft des Iran-Atomabkommens. Insgesamt sei der Iran bei den Verhandlungen in der rechtlich stärkeren Position, weil die USA das Abkommen einseitig verlassen hätten, meint Kaim. Die große Frage werde sein, welche Gegenleistungen die USA bereit seien zu erbringen, damit sich der Iran wieder an den Vertrag hält. Das könne entweder bedeuten, wieder Erdölexporte zuzulassen, oder den Zugang des Iran zum internationalen Bankensystem wieder zu ermöglichen.

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