Intelligente Thermostate gegen hohe Heizkosten

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Die Energiepreise steigen und steigen. Wer mit Gas oder Öl heizt, wird sich in diesem Winter auf eine saftige Rechnung einstellen müssen. Eine Möglichkeit, die Heizkosten zu senken, bieten programmierbare Thermostate.

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Die smarten Temperaturregler sorgen dafür, dass in jedem Zimmer immer die passende Raumtemperatur herrscht. So ist zum Beispiel das Bad nach dem Aufstehen bereits warm, kühlt aber tagsüber - wenn niemand zu Hause ist - auf sparsame 16 Grad ab. Mit dieser intelligenten Art des Heizens könne erheblich gespart werden, sagt die Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Leonora Holling im Interview mit SWR Aktuell.

Große Palette an Modellen

Es gebe mittlerweile eine große Palette an Modellen von den preiswerten Thermostaten aus dem Baumarkt, die ab 50 Euro zu haben seien, bis zu den mehrere Hundert Euro teueren Modellen, die über das Smartphone zu steuern seien. Letzte böten die Möglichkeit, die Temperatur auch von außerhalb der Wohnung zu steuern, was insbesondere dann nützlich sein kann, wenn man immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommt, sich häufig verspätet, oder am Ende eines Urlaubs für wohlige Wärme bei der Ankunft sorgen möchte.

Zu achten sei dabei allerdings darauf, dass die smarten Temperaturregler über Batterien mit Strom versorgt würden. Würden diese nicht regelmäßig aufgeladen, drohe der Ausfall des Thermostats und damit eine auf maximale Temperatur geheizte Wohnung.

Umrüstung nicht bei allen Heizungsmodellen möglich

Nicht jede Heizung kann einfach auf smarte Thermostate umgerüstet werden. Besonders kompliziert - wenn nicht unmöglich - sei dies beispielsweise bei Fussbodenheizungen, so Holling. Die Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher empfiehlt deshalb in jedem Fall fachliche Beratung einzuholen, um Heizungen umzurüsten.

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