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Die bunte Foto- und Video-Welt von Instagram stand bisher erst ab 13 Jahren offen. Offiziell zumindest. Jetzt prüft Facebook eine Kinderversion seines Onlinedienstes. Kinderschützer laufen Sturm. In einem offenen Brief haben der Deutsche Kinderschutzbund und andere Facebook-Chef Mark Zuckerberg aufgefordert, die Pläne fallen zu lassen. Denn in Instagram stecke "jede Menge Suchtpotential", sagte Kinderschutzbund-Vorstand Joachim Türk in SWR Aktuell. Dabei gehe es um die Frage: "Kann ich mit anderen konkurrieren?" Inoffiziell seien schon längst auch Kinder unter 13 Jahren auf Instagram. "Das Ergebnis ist in Amerika zu besichtigen: Unter Kindern machen sich Depressionen breit, die Selbstmordrate bei den 10 bis 14 Jährigen hat sich verdreifacht." Für Türk ist klar, warum der Mutterkonzern Facebook jetzt ganz legal an die Kids unter 13 Jahren heran will: "Konzernchef Zuckerberg ist vor allem an Wachstum interessiert." Warum er Instagram für eine "Einstiegsdroge" hält, hat der Kinderschützer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Alina Braun erklärt.

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