Info-Date am Morgen: Weiter Kritik an Scholz in Debatte um Waffen-Lieferungen an Ukraine; Baerbock im Baltikum

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In der Diskussion über Lieferungen von schweren Waffen an die Ukraine steht Bundeskanzler Olaf Scholz weiter in der Kritik - auch nach seiner Ankündigung, eine Milliarde Euro bereitzustellen, damit die Ukraine in Deutschland Waffen einkaufen kann. Scholz sagte, die Ukraine habe sich von einer Liste Materialien ausgesucht, die die Bundesregierung finanzieren werde. Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, monierte im ZDF, auf dieser Liste stünden aber nicht die Waffen, die die Ukraine brauche. Grünen-Politiker Anton Hofreiter bezeichnete das Angebot von Scholz als "nicht ausreichend" - er bekräftigte seine Forderung nach Lieferungen schwerer Waffen. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann schrieb auf Twitter, bei der Ukraine-Hilfe laufe Deutschland anderen Ländern noch zu sehr hinterher.
Der Krieg in der Ukraine wird auch heute die politische Tagesordnung bestimmen: Außenministerin Annalena Baerbock ist im Baltikum unterwegs. Dabei wird sie heute in Riga ihre Amtskolleginnen und -kollegen aus Lettland, Estland und Litauen treffen.

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