Info-Date am Morgen: Macron und Scholz wollen Neuausrichtung des EU-Haushalts ++ VfL Bochum bleibt in der Fußball-Bundesliga

Stand
AUTOR/IN
Jonathan Hadem
Jonathan Hadem steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
ONLINEFASSUNG
Andreas Böhnisch

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist auf Staatsbesuch. Gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz fordert er eine Neuausrichtung des EU-Haushalts. Das erste Thema am Morgen.

Audio herunterladen (16,9 MB | MP3)

Mehr Europa wollen der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz in die Tat umsetzen. Beide plädieren dafür, den EU-Haushalt nach der Europawahl neu auszurichten. Dazu gehörten auch zusätzliche Einnahmequellen: "Wir sollten den EU-Haushalt fit für die Zukunft machen und Investitionen in transformative Ausgaben und europäische öffentliche Güter weiter priorisieren", heißt es in einem für die Zeitung Financial Times geschriebenen Beitrag beider Politiker.

Europa erlebt eine "Zeitenwende"

Macron und Scholz fordern, dass die europäische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden müssten. Man erlebe eine "Zeitenwende" - die Grundlagen der europäischen Lebensweise dürften nicht mehr als selbstverständlich vorausgesetzt werden, heißt es weiter. Ziel sei es, die globale Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas zu stärken. Europa müsse sich als starke industrielle und technologische Führungsmacht behaupten und gleichzeitig der erste klimaneutrale Kontinent werden. Deutschland und Frankreich wollten deshalb einen "neuen Impuls" für die nächste Amtsperiode der EU geben, so der französische Präsident und der deutsche Bundeskanzler.

VfL Bochum gewinnt Relegations-Rückspiel im Elfmeterschießen

Der VfL Bochum bleibt dank einer historischen Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Heiko Butscher gewann das Relegations-Rückspiel bei Fortuna Düsseldorf mit 6:5 im Elfmeterschießen. Die Bochumer schafften nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel tatsächlich das kaum für möglich gehaltene Wunder.

Düsseldorf am Boden zerstört

Fortuna Düsseldorf muss deshalb eine weitere Saison in der zweiten Bundesliga verbringen. "Wir haben so gut vorgelegt, wir waren so dicht dran, und deswegen tut es umso mehr weh - das ist nachzuvollziehen", sagte Düsseldorfs Sportvorstand Klaus Allofs bei Sat.1. Die Düsseldorfer, denen nach dem klaren Hinspiel-Ergebnis offenbar die eigenen Nerven zum Verhängnis wurden, waren zuletzt in der Saison 2019/20 erstklassig.