Info-Date am Morgen: Weltweite Militärausgaben so hoch wie nie ++ Zugverkehr zwischen Stuttgart und Zürich beeinträchtigt

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Arne Wiechern
Arne Wiechern steht im Gang eines SWR-Gebäudes.
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Michael Paufler

Die weltweiten Militärausgaben sind im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI in Stockholm hervor. Dies und weitere Themen des Morgens mit Arne Wiechern.

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Den Grund für die höheren Ausgaben sehen die Forscher in der Vielzahl der Kriege und Konflikte. Demnach wurden 2023 rund 2,3 Billionen Euro für Rüstungsgüter ausgegeben. Das sind 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Deutschland könnte auf Platz 4 vorrücken

Das meiste Geld geben die USA, China, Russland und Indien aus. Deutschland liegt unverändert auf Platz 7. Erreiche Deutschland das 2-Prozent-Ziel der NATO wie geplant, könnte es laut SIPRI auf den vierten Platz vorrücken. Die globale Situation werde immer gefährlicher, warnen die Friedensforscher. Die Länder mit den größten Militärausgaben seien darauf fixiert, militärische Stärke aufzubauen, anstatt zu deeskalieren. In keiner Region gebe es Aussicht auf Verbesserung.

Hohe Ausgaben in der Ukraine

In Europa haben dem Bericht zufolge der Krieg in der Ukraine und in Gaza die Situation im Jahr 2023 verschärft. Unklar ist, wie lange die Ukraine im Wettrüsten mit Russland mithalten kann. Bereits jetzt gebe das Land 37 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für das Militär aus. Das könnte in Zukunft dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung haben, so SIPRI.

Oberleitungsschaden beeinträchtigt stellenweise Zugverkehr zwischen Stuttgart und Zürich

Wegen eines Unfalls an der Gäubahn im Kreis Freudenstadt fallen heute auch Fernzüge abschnittsweise aus. Zudem bleibt die Gäubahn zwischen Horb und Eutingen noch für längere Zeit gesperrt. Ein Autofahrer war gestern am alten Eutinger Bahnhof von einer parallel-führenden Straße abgekommen und gegen einen Oberleitungsmast geprallt ist. Sowohl der Mast als auch die gesamte Oberleitungsanlage wurden dadurch so schwer beschädigt, dass eine aufwendige Reparatur nötig ist. Deshalb fallen sowohl Regionalzüge als auch die Fernzüge zwischen Stuttgart und Zürich abschnittweise aus. Wie lang die Arbeiten dauern, weiß die Bahn noch nicht - möglicherweise aber noch bis heute Abend.

Eutingen im Gäu

Zwischen Eutingen im Gäu und Horb Auto prallt gegen Oberleitungsmast - Bahnstrecke Stuttgart-Singen wieder normal befahrbar

In Eutingen im Gäu ist ein Auto gegen einen Oberleitungsmasten geprallt. Eine Person wurde verletzt. Inzwischen können die Züge auf der betroffenen Strecke wieder normal fahren.

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