Info-Date am Morgen: Nach Anschlag in Moskau: Frankreich erhöht Terrorwarnstufe und Taucher im Bodensee tödlich verunglückt

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Andreas Böhnisch

Nach dem Anschlag auf eine Konzerthalle in einem Moskauer Vorort mit mindestens 137 Toten, sind vier Hauptverdächtige gestern Abend in einem Moskauer Gericht vorgeführt worden.

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Wie unser Korrespondent Jürgen Buch, der für das ARD-Studio Moskau berichtet, mitteilt, wurde einer nach dem anderen zuerst zu zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt. "Alle vier haben ihre Schuld eingestanden, also den gegen sie erhobenen Vorwurf bestätigt, einen Terrorakt ausgeübt zu haben. Auf Fotos aus dem Gericht machen alle vier Angeklagten einen körperlich unterschiedlich stark beeinträchtigten Eindruck."
Zudem kursierten Videos im Internet, auf denen die mutmaßlichen Täter sagen, dass sie Geld dafür bekommen haben, um Menschen zu töten - von wem, sagen sie allerdings nicht.

Frankreich erhöht Terrorwarnstufe

Frankreich hat nach dem Anschlag in Russland die höchste
Alarmstufe ausgerufen. Premierminister Gabriel Attal hat die Entscheidung mit dem mutmaßlich islamistischen Anschlag bei Moskau begründet. Die höchste Alarmstufe wird ausgerufen, wenn man von einem unmittelbar bevorstehenden Anschlag in Frankreich ausgeht. Sie ermöglicht zum Beispiel mehr Patrouillen an öffentlichen Orten.

Mann bei Tauchgang im Bodensee ums Leben gekommen

Im Bodensee ist ein Taucher tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei war der 61-Jährige gestern allein in etwa 20 Metern Tiefe unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache machte er nach etwa zehn Minuten Tauchzeit einen Notaufstieg. Zeugen fanden ihn im Anschluss leblos im Wasser.

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