Info-Date am Mittag: SPD sieht Regierungsauftrag bei sich und weitere Reaktionen auf das Wahlergebnis

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Die SPD sieht nach dem Ausgang der Bundestagswahl den Auftrag zur Regierungsbildung ganz klar bei sich. Das haben sowohl SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als auch der Co-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans betont. Die beiden bekommen sogar Schützenhilfe aus der CDU: Norbert Röttgen hat gesagt, dass die Union nach den Stimmenverlusten gestern keinen Anspruch auf das Kanzleramt stellen sollte – ähnlich sieht das Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer. Andere in der Union hingegen wollen in Gesprächen versuchen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden, etwa der Kanzlerkandidat Armin Laschet selbst, der Vize-Fraktionschef Andreas Jung und die stellvertretende CSU-Vorsitzende Dorothee Bär.
Wichtig scheint aber allen zu sein, dass die Regierung schnell zustande kommt. Das haben verschiedene deutsche Politikerinnen und Politiker betont, aber auch international hofft Frankreich darauf – auch, weil das Land auf Unterstützung aus Berlin in der EU baut. Die Vereinigten Staaten zeigen sich daher bisher zurückhaltend.

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