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Angela Merkel war heute zum letzten Mal als Bundeskanzlerin zu Gast in der Bundespressekonferenz. Jetzt kommt die Sommerpause und im September ist bekanntlich Bundestagswahl. Mit dem Wahlkampf hat sie nichts mehr zu tun, schließlich tritt sie nicht mehr an. Eine Frage in der Pressekonferenz war deshalb auch: "was machen sie eigentlich am Wahl-Tag?" – Darüber habe sie sich noch keine Gedanken gemacht, antwortete Merkel gelassen. Sie werde schon Verbindung zu der Partei haben, die ihr Nahe stehe und deren Mitglied sie sei. Das Arbeiten wird Angela Merkel bald anderen überlassen können.

Viel Arbeit haben derzeit die Fachministerinnen und -minister für Umwelt, Klima und Energie der G20-Staaten. Sie treffen sich in Neapel und machen sich Gedanken darüber, wie die Folgen der Erderwärmung noch halbwegs in den Griff zu bekommen sein könnten. Henrik Müller, Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus an der TU Dortmund, ist trotz der intensiven Berichterstattung und des Leids abertausender Betroffener durch Hitze, Dürre und natürlich die Flutkatastrophen skeptisch, was die große Runde angeht, aber er sieht auch Hoffnungszeichen: "Wir haben jetzt diese Woche gehört, dass der Klimaschutzbeauftragte des US-Präsidenten, John Kerry, auf China zugeht, und sagt‚ man solle gemeinsam etwas tun und gemeinsam auch Klimazölle einführen, um als größte Emittenten etwas gegen den Klimawandel auszurichten," sagte er in SWR Aktuell.

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