Info-Date am Mittag: Harte Corona-Auflagen in Baden-Württemberg und kein Verständnis für Böllerverbot an Silvester

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Bund und Länder haben deutlich schärfere Corona-Regeln für ganz Deutschland beschlossen. Baden-Württemberg geht noch einen Schritt weiter und will mit besonders harten Einschränkungen und Verboten die vierte Corona-Welle brechen. Für den Restaurantbesuch wird die 2G-Plus-Regel gelten. Das bedeutet, Geimpfte und Genesene benötigen zusätzlich noch ein aktuelles negatives Testergebnis. Außerdem werden Großveranstaltungen angesichts der sich zuspitzenden Krise untersagt, Weihnachtsmärkte verboten und Diskotheken geschlossen. Die neuen Regeln sollen morgen in Kraft treten. Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt im Moment bei 517,6.
Auch in diesem Jahr soll es an Silvester wegen der Corona-Pandemie kein Feuerwerk geben. Für das Unternehmen Weco aus Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen ist das ein schwerer Schlag. Die Feuerwerksfirma besitzt in Deutschland laut Schätzungen einen Marktanteil von 65 Prozent. Weco sprach von einer populistischen Entscheidung der Politik. Es gebe keine Studien, die belegten, dass bei einem Feuerwerk eine große Gefahr für Neuinfektionen bestehe.

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