Info-Date am Mittag: Gedenken an den 9. November und neuer Bußgeld-Katalog in Kraft

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat an die Menschen in Deutschland appelliert, den 9. November "als Tag zum Nachdenken über unser Land" zu begehen. Das Datum erinnere die Deutschen daran, dass Freiheit und Demokratie nicht vom Himmel gefallen und nicht auf ewig gesichert seien, sagte Steinmeier bei einer Gedenkveranstaltung im Schloss Bellevue. Hinzu kämen die Menschheitsverbrechen der Schoah.
Der Tag steht für drei einschneidende Daten der deutschen Geschichte: Am 9. November 1918 wurde die Republik ausgerufen, am 9. November 1938 verübten die Nazis die Pogrome gegen deutsche Juden und am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer, was der Startschuss für die deutsche Wiedervereinigung war.
Verkehrssündern drohen jetzt höhere Strafen. Der heute in Kraft getretene neue Bußgeldkatalog soll mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger bringen. Wer unerlaubt Fahrrad- und Gehwege blockiert oder sein Auto in zweiter Reihe abstellt, muss bis zu 110 Euro zahlen - bislang waren es 15 Euro. Bei schweren Verstößen kann Falschparken auch mit Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg geahndet werden. Auch wer zu schnell fährt, muss mehr zahlen. Informationen zum neuen Bußgeld-Katalog finden Sie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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