Info-Date am Mittag: Erstes Urteil wegen syrischer Staatsfolter und Corona-Testlabore am Anschlag

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Zum ersten Mal seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien hat ein Gericht über die staatlich angeordnete Folter dort verhandelt. Das Oberlandesgericht Koblenz hat den ehemaligen Vernehmungschef eines Foltergefängnisses in Damaskus zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Menschenrechtsorganisation ECCHR hofft, dass durch den Prozess die Foltermethoden in Syrien mehr in den Blick der Öffentlichkeit kommen.

Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland steigen weiter. Heute melden die Gesundheitsämter 81.417 Fälle innerhalb von 24 Stunden - ein neuer Tageshöchstwert. Das bedeutet auch eine deutliche Mehrbelastung für die Testlabore. Teilweise stoßen sie an ihre Grenzen. Der Chef des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Breuer, rechnet auch bei Tests demnächst mit Engpässen. Wenn es eng werden sollte, hätten Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur Vorrang, so Breuer.

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