Info-Date am Mittag: Angriff auf Bahnhof im ukrainischen Kramatorsk und keine Entwarnung in der Corona-Pandemie

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Pascal Fournier

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Bei dem Angriff auf den Bahnhof im ostukrainischen Kramatorsk sind nach Angaben von Rettungskräften mindestens 30 Menschen getötet worden. Etwa 100 Personen wurden verletzt. Zwei Raketen schlugen in den Bahnhof ein, von dem aus seit Tagen Tausende aus dem Osten der Ukraine Richtung Westen fliehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete Russland in einer ersten Reaktion als "das grenzenlose Böse". Russland wies die Darstellung zurück, der Raketenangriff sei von seinen Truppen ausgegangen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärt der Nachrichtenagentur Ria zufolge, der bei dem Angriff eingesetzte Raketentyp werde nur von der ukrainischen Armee verwendet.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht keine Möglichkeiten mehr für weitere Lockerungen in der Corona-Pandemie. Für ihn ist das eine Konsequenz aus der Entscheidung des Bundestags, die Corona-Impfpflicht nicht einzuführen. Mit den aktuellen Maßnahmen werde das Land außerdem "im Herbst mit Sicherheit nicht über die Runden kommen", fügte Lauterbach hinzu. Es werde beispielsweise "mit großer Wahrscheinlichkeit" nicht ohne die Wiedereinführung einer Maskenpflicht in vielen Bereichen gehen.

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