Info-Date am Abend: Laschet bestreitet das Recht der SPD zur Regierungsbildung und AfD-Spitze liefert sich Machtkampf auf offener Bühne

STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (9,8 MB | MP3)

Der unterlegene Spitzenkandidat und CDU-Parteichef Laschet spricht dem Wahlsieger SPD das Recht auf die Regierungsbildung ab. Laut Laschet kann keine Partei diesen Anspruch aus dem Wahlergebnis ableiten. Der CDU-Chef sprach sich erneut für eine Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen aus. Zugleich räumte er eigene Fehler bei der Wahlniederlage ein. Scharfe Kritik kommt von der CSU. Landesgruppenchef Dobrindt soll laut Teilnehmern einer Sitzung des CSU-Vorstands gesagt haben, dass es bei der CDU "Schwächen bei Kurs, Kampagne und dem Kandidaten" gegeben habe.

Dicke Luft auch bei der AfD. Nach Verlusten bei der Wahl streitet die Partei auf offener Bühne. Parteichef Meuthen kritisierte bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem Co-Vorsitzenden Chrupalla und der Fraktionschefin Weidel den Wahlkampf des Spitzenduos, sowie Teile des Parteiprogramms. Weidel verwahrte sich gegen die Kritik und sagte, sie lasse sich das Wahlergebnis von niemandem schlechtreden.

STAND
AUTOR/IN