Info-Date am Abend: CDU im Umbruch – Meuthens Ende als AfD-Chef

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Der gesamte Bundesvorstand der CDU soll neu gewählt werden. Das ist eine von gleich mehreren tiefgreifenden Konsequenzen aus dem historischen Desaster bei der Bundestagswahl. Auch interne Kritik soll aufgearbeitet und die Basis wieder stärker in Entscheidungen einbezogen werden. Erster Schritt in diese Richtung soll ein Treffen mit den Kreisvorsitzenden Ende des Monats sein, so das Ergebnis einer Gremiensitzung mit den Spitzen der Partei. Der langjährige AfD-Chef Jörg Meuthen zieht sich von der Parteispitze zurück. Er habe sich nach intensiven Überlegungen und Gesprächen mit seiner Familie entschlossen, bei der anstehenden Neuwahl des Parteivorstandes im Dezember nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren, schreibt der 60-Jährige in einem Rundschreiben an die AfD-Mitglieder. Damit scheint sich der Machtkampf zwischen Radikalen und Gemäßigten in der Partei zugunsten des rechtsextremen Randes entschieden zu haben.

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