Info-Date am Abend: Bundesregierung gegen Belagerung von ukrainischem Stahlwerk - Vorbereitung auf Gas-Engpässe in Deutschland

STAND
AUTOR/IN

Audio herunterladen (9,9 MB | MP3)

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Die Grünen) hat sich schockiert gezeigt über die Lage in Mariupol. In der estnischen Hauptstadt Tallinn traf Baerbock ihre Kollegin Eva-Maria Liimets. "Hochdramatisch und schmerzhaft" - so kommentierten beide Politikerinnen die aktuellen Bilder aus Mariupol und vor allem die Lage in dem von russischen Truppen umstellten Stahlwerk. Dort harren rund 1.500 Ukrainer aus; sowohl Zivilisten als auch Soldaten. Baerbock sagte, die Bundesregierung arbeite mit internationalen Partnern und dem Roten Kreuz daran, dass die eingeschlossenen Menschen freikämen.
Die Bundesnetzagentur bereitet sich sicherheitshalber auf Engpässe bei der Erdgas-Versorgung vor. Die Behörde hat dazu nach eigenen Angaben bereits eine Datenabfrage bei deutschen Netzbetreibern gestartet. Im Krisenfall - etwa einem Lieferstopp für russisches Gas - wäre es die Aufgabe der Bundesnetzagentur, die vorhandenen Mengen zu verteilen. Aktuell sei die Versorgung in Deutschland aber stabil.

STAND
AUTOR/IN